
Microsoft kündigte am 4. Dezember 2025 an, dass die Preise für kommerzielle Microsoft 365 Suite Lizenzen weltweit zum 1. Juli 2026 angepasst werden. Diese Entscheidung kommt nicht überraschend, sondern fällt mit der Einführung umfangreicher KI-, Sicherheits- und Verwaltungsfunktionen zusammen, die Microsoft 365 hinzugefügt wurden, wie etwa die erweiterten Copilot-Funktionen, verbesserter Defender-Schutz und erweiterte Optionen für das Geräte-Management.
Für IT-Manager und CFOs bedeutet dies, dass eine Überprüfung der Lizenznutzung und der Budgetprioritäten entscheidend wird, um die zusätzlichen Kosten aufzufangen, ohne das IT-Budget zu überschreiten. Durch eine frühzeitige Vorbereitung auf die Änderungen können Unternehmen nicht nur ihre Budgets besser steuern, sondern auch strategisch von kostengünstigeren Alternativen profitieren.
Was Microsoft zur Preisänderung sagt
In der offiziellen Ankündigung erklärt Microsoft, dass die Preisanpassung Teil eines umfassenderen Updates der Microsoft 365 Suite ist. Neben neuen Funktionen wie Copilot Chat in Word, Excel und Outlook sowie verbesserter Sicherheit werden auch erweiterte Verwaltungsfunktionen hinzugefügt.
Microsoft betont, dass Kunden ausreichend Zeit erhalten, ihre Verträge und Lizenzen anzupassen. Das bedeutet, dass es Möglichkeiten gibt, Verlängerungen, Upgrades und Lizenzänderungen strategisch umzusetzen. Für Unternehmen bietet sich damit eine optimale Gelegenheit, Lizenzoptimierung vorzunehmen und Kosteneinsparungen zu realisieren, bevor die Erhöhungen in Kraft treten.
Microsoft 365 Preiserhöhungen zum 1. Juli 2026
Die Preiserhöhungen variieren erheblich je nach Abonnementtyp und Zielgruppe. Für kommerzielle Kunden liegt die Erhöhung je nach Abonnement zwischen 5 Prozent und 33 Prozent.
Diese Preiserhöhungen zum 1. Juli 2026 gelten weltweit, mit lokalen Anpassungen an Währungen und Marktunterschiede, und haben direkte Auswirkungen auf Budgetierung, Lizenzplanung und Vertragsmanagement in Unternehmen jeder Größe. Wenn Microsoft Preisänderungen ankündigt, geschieht dies in erster Linie in US-Dollar (USD). Beträge wie 6 USD auf 7 USD oder 36 USD auf 39 USD sind globale Preislisten in USD. Microsoft passt diese Listenpreise weltweit an und legt anschließend lokale Europreise auf Basis von Wechselkursen, Marktbedingungen und lokalen Steuerstrukturen fest. Das Verhältnis zwischen dem Euro und dem US-Dollar schwankt ständig, liegt derzeit jedoch bei etwa 1 Euro zu rund 1,17 bis 1,18 US-Dollar.
Da die Kosten für Microsoft 365 Abonnements strukturell steigen, ist es für viele Organisationen sinnvoll, Alternativen in Betracht zu ziehen. Pre-owned Microsoft Lizenzen von Softtrader bieten hierbei eine attraktive und vollständig legale Alternative. Anstelle fortlaufender Abonnementverpflichtungen können Unternehmen sich für unbefristete Lizenzen mit einer einmaligen Investition entscheiden, wie etwa Office 2024, Windows Server 2025 oder SQL Server.
Diese Lizenzen sind rechtlich nach europäischem Recht geprüft, vollständig konform mit den Microsoft-Bedingungen und häufig deutlich günstiger als neue Lizenzen oder Abonnements. Durch die Ausstattung von Teilen der IT-Umgebung mit pre-owned Lizenzen können Unternehmen ihre Lizenzkosten nachhaltig senken, mehr Kontrolle über ihr IT-Budget gewinnen und weniger abhängig von zukünftigen Preiserhöhungen im Microsoft 365 Ökosystem werden.
Warum Microsoft die Preise erhöht
Neue KI- und Produktivitätsfunktionen
Microsoft hat mehr als 1.100 neue Funktionen zu Microsoft 365 hinzugefügt, darunter KI-gestützte Tools wie Copilot Chat, intelligente Analysen in Excel und verbesserte Kollaborationsfunktionen in Teams. Dadurch können Unternehmen Arbeitsabläufe beschleunigen, schneller Erkenntnisse gewinnen und die Produktivität der Mitarbeitenden steigern.
Diese Erweiterungen schaffen einen echten geschäftlichen Mehrwert und bilden den Kern der Preiserhöhungen. Unternehmen zahlen nicht nur für Software, sondern auch für verbesserte Effizienz und Wettbewerbsvorteile.Verbesserte Sicherheit
Sicherheit hat für Organisationen eine immer höhere Priorität, insbesondere durch die Zunahme von Remote Work und hybriden IT-Umgebungen. Microsoft hat daher fortschrittliche Sicherheitsfunktionen integriert, wie verbesserte Phishing-Erkennung, Endpoint-Monitoring und Echtzeit-Bedrohungsanalysen.
Diese zusätzliche Sicherheit reduziert das Risiko von Datenlecks und Compliance-Problemen und rechtfertigt laut Microsoft die höheren Abonnementpreise.Bessere Verwaltungsfunktionen
Organisationen erhalten nun umfangreiche Management-Tools wie Device Compliance Monitoring, Intune Remote Help und erweiterte Berichtsfunktionen. Dies macht das IT-Management effizienter und hilft Teams, Probleme schneller zu lösen, was insbesondere für größere Unternehmen und Organisationen mit mehreren Standorten von großem Wert ist.
Auswirkungen auf europäische Unternehmen
Für Organisationen innerhalb Europas werden die angekündigten Preiserhöhungen in Euro umgesetzt. Dabei spielen nicht nur die festen Erhöhungen seitens Microsoft eine Rolle, sondern auch Faktoren wie Wechselkurse, lokale Marktanpassungen und bestehende Vertragsvereinbarungen. Obwohl Microsoft eine Preisharmonisierung innerhalb des europäischen Marktes anstrebt, können die endgültigen Kosten je nach Land und Organisation variieren. Dies macht es für europäische Unternehmen besonders wichtig, frühzeitig zu verstehen, was die neuen Tarife konkret für ihre spezifische Situation bedeuten.
Strategische Auswirkungen
Die Preisanpassungen zwingen Organisationen dazu, ihr IT-Budget und ihr Lizenzportfolio kritisch zu überprüfen. Für kleinere Unternehmen ist die Auswirkung oft direkt in höheren monatlichen Kosten pro Benutzer spürbar, was Druck auf die operativen Budgets ausüben kann. Größere Organisationen und Enterprise-Umgebungen verwalten hingegen häufig Hunderte oder sogar Tausende Lizenzen. Für sie kann eine scheinbar geringe Preiserhöhung pro Benutzer zu einem erheblichen Anstieg der gesamten jährlichen IT-Ausgaben führen. Genau deshalb ist eine strategische Lizenzplanung entscheidend, um die Kosten kontrollierbar zu halten und das IT-Budget effizient einzusetzen.
Wie Organisationen Kosten sparen können
Verwendung von Pre-owned-Lizenzen
Pre-owned-Lizenzen sind vollständig legal, konform und bieten direkte Einsparungen. Sie sind ideal für Unternehmen, die upgraden möchten, ohne den vollen Preis für neue Lizenzen zu zahlen.Lizenzanalyse
Inventarisieren Sie, welche Lizenzen tatsächlich genutzt werden und welche überflüssig sind. So vermeiden Sie Zahlungen für Funktionen, die Ihre Organisation nicht benötigt.Rechtzeitige Planung vor dem 1. Juli 2026
Durch frühzeitige Planung von Lizenzverlängerungen und Vertragsanpassungen können Sie von den aktuellen Preisen profitieren, bevor die Erhöhung in Kraft tritt. Dies ist besonders relevant für große Unternehmen mit mehreren Lizenztypen.
Fazit
Die angekündigten Preiserhöhungen ab dem 1. Juli 2026 sind eine direkte Folge der Hinzufügung von KI-, Sicherheits- und Verwaltungsfunktionen zu Microsoft 365.
Organisationen können jedoch durch proaktive Lizenzplanung, Pre-owned-Lizenzen und die Optimierung von Lizenztypen ihr IT-Budget optimal nutzen und unerwartete Ausgaben begrenzen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Ihr Lizenzportfolio zu analysieren und strategische Entscheidungen zu treffen.
Sehen Sie sich die Pre-owned Microsoft-Lizenzen bei Softtrader an und nehmen Sie Kontakt auf, um Ihr IT-Budget effizient vor der Preiserhöhung zu planen. So können Sie Kosten sparen und gleichzeitig von allen Microsoft-Funktionen profitieren.
FAQ
Wann treten die neuen Microsoft 365-Preise in Kraft?
Die Preiserhöhungen für viele kommerzielle Microsoft 365- und Office-Abonnements treten am 1. Juli 2026 in Kraft. Darüber hinaus wird das SPLA-Programm ab dem 1. Januar 2026 um 10 % erhöht, und ab Februar 2026 erfolgen Preisänderungen für bestimmte europäische Commercial-Cloud-Dienste.
Welche Microsoft 365-Abonnements werden teurer?
Unter anderem die folgenden Abonnements sind von Preiserhöhungen betroffen:
Microsoft 365 Business Basic
Microsoft 365 Business Standard
Microsoft 365 E3 und E5
Microsoft 365 F1 und F3
Office 365 E3
Warum erhöht Microsoft die Preise?
Laut Microsoft sind die Preiserhöhungen das Ergebnis des Mehrwerts innerhalb von Microsoft 365. Dazu zählen:
Integration von KI-Funktionen wie Copilot
Erweiterte Sicherheits- und Compliance-Funktionen
Verbesserte Verwaltungs- und Produktivitätsfunktionen
Microsoft weist darauf hin, dass diese Innovationen strukturelle Investitionen erfordern und daher in die neuen Preise eingepreist sind.
Was bedeutet die Preiserhöhung für europäische Unternehmen?
Für europäische Organisationen werden die Preiserhöhungen in Euro umgesetzt. Dabei spielen Wechselkurse und lokale Marktanpassungen eine Rolle. Obwohl Microsoft eine europäische Preisharmonisierung anstrebt, können die endgültigen Kosten je nach Land und Vertrag variieren.
Betreffen höhere Preise auch bestehende Verträge?
Das hängt vom Vertragstyp ab. Organisationen mit laufenden Jahres- oder Mehrjahresverträgen behalten in der Regel ihren aktuellen Preis bis zum Ende der Vertragslaufzeit. Bei Verlängerungen oder neuen Verträgen gelten die neuen Tarife.
Welche Auswirkungen hat dies auf Organisationen mit vielen Nutzern?
Für Organisationen mit Hunderten oder Tausenden von Nutzern kann eine relativ geringe Preiserhöhung pro Lizenz zu einer erheblichen jährlichen Kostensteigerung führen. Deshalb ist es wichtig, die Lizenznutzung zu bewerten und sicherzustellen, dass alle Abonnements weiterhin erforderlich und passend sind.
Sind Pre-owned Microsoft-Lizenzen eine legale Alternative?
Ja. Pre-owned Microsoft-Lizenzen sind vollständig legal und konform mit der europäischen Gesetzgebung, sofern sie korrekt übertragen wurden. Sie bieten Organisationen eine Möglichkeit, Lizenzkosten zu senken, ohne auf Funktionalität oder Compliance verzichten zu müssen.













